Bienenfreundlicher Garten in Erfurt und Umgebung
Holen Sie sich die wertvollsten Helfer der Natur direkt in Ihren Garten. Ein bienenfreundlicher Garten ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern ein Motor für Wachstum: Mehr Bestäubung bedeutet mehr Ertrag, eine höhere Fruchtqualität und ein gesundes Klima für Sie und Ihre Familie. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit der richtigen Pflanzenwahl den Grundstein für ein summendes Biotop legen, das sich in jeder Hinsicht lohnt.
Vorteile eines bienenfreundlichen Gartens
Es ist eine einfache Rechnung: Wir schützen die Bienen, und die Bienen schenken uns durch ihre Bestäubungsleistung eine Pflanzenvielfalt, die widerstandsfähig, grün und lebendig ist. Entdecken Sie, wie wir gemeinsam einen Ort schaffen, der sich gut und natürlich anfühlt und Insekten schützt.
- Natürliche Pflanzenwelt
- Besseres Mikroklima
- Artenschutz
Artgerechte Gartenstruktur
Um Bienen einen Lebensraum bieten zu können, sollte der Garten artgerecht strukturiert werden. Jeder Gartenbesitzer kann schon mit wenigen Mitteln aktiv etwas für die Biene tun:
- Trockenmauer
- Teich, Holzhaufen, alte Pflanzenstengel
- Stellen/ Ecken, in den Wildbienen nisten können
- Anlegen eines Bienenhotels
- Giftfreier Garten
- Verzicht auf Torf in der Blumenerde
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Was heißt "bienenfreundlich"?
Die Menge an einheimischen Blütenpflanzen ist relevant, damit die Nahrung für die Bienen gewährleistet wird. Wer den Lebenszyklus der Wildbienen genauer betrachtet, kann leicht ableiten, welche Pflanzen und Freiflächen für sie von Nutzen sind.
Ein bienenfreundlicher Garten zeichnet sich in erster Linie durch seine Pflanzenvielfalt aus. Die Struktur Ihres Gartens sollte möglichst nah an die Bedürfnisse der Biene angepasst werden.
Ein Bienenhotel zur Unterstützung
Ein Hotel für Insekten ist eine super Unterstützung für Wildbienen, vor allem, wenn die sonnige Unterkunft wettergeschützt in der Nähe einer nahrungsreichen Umgebung mit entsprechenden Pflanzen steht.
Warum ist die Biene so schützenswert?
Es lohnt sich, in die Leistung der Bienen zu investieren, indem man hilft, sie zu schützen. Durch die Bestäubung erhöhen sich Ertrag und Qualität der Früchte, was wiederum ihren Verkaufswert um 50 % steigen lässt.
Tatsächlich sind Wildbienen für den Erhalt der Vielfalt an Pflanzenarten verantwortlich, denn sie sind es, die deren Fortpflanzung möglich machen. Desweiteren sorgen sie für unsere Ernährung, indem sie Kulturpflanzen, also Äpfel, Birnen und Beeren etc. bestäuben. Kurz gesagt: Keine Früchte ohne die Biene!
Im öffentlichen Raum machen sich einige Kommunen bereits daran, kleine und größere Wiesenflächen nicht zu kultivieren, sondern natürlich wachsen zu lassen. Damit schaffen sie wieder einen natürlichen Lebensraum für viele unterschiedliche Insekten.
Wenn Sie persönlich etwas beitragen möchten zum Schutz der Bienen, können Sie damit im eigenen Garten beginnen.
Pflanzen im Vorgarten
Schauen Sie sich um: Eine Vielzahl an Freiflächen muss auch im ländlichen Raum einer gepflasterten Ordnung weichen, denn bedingt durch die wachsende Zahl an Wohnungen, müssen mehr Parkplätze her. Für Feld und Wiese bleibt kaum noch Raum. Auch den Vorgärten geht’s an den Kragen: immer mehr Schotter und Sterilität statt blühender Pflanzenpracht ist zu sehen. Kein Wunder, dass damit der Lebensraum der Wildbiene schrumpft. Sie findet weder Nahrung noch natürliche Gelegenheiten zum Nisten.
Der Radius der Wildbienen
Zu berücksichtigen ist der Radius der Wildbienen, denn sie fliegen nicht allzu weit, um zu nisten. Und dafür gilt es Möglichkeiten zu schaffen, wie z.B. Mauerritzen oder Blühhecken. Viele Wildbienen nisten unter der Erdoberfläche. Das bedeutet, dass der Zugang offen gehalten werden muss, wofür sich freie Flächen mit Sonneneinstrahlung eignen.
Wussten Sie?
... dass es in Deutschland einmal über 500 Arten von Bienen gab? Davon sind fast 40 ausgestorben. Zwischen Blühpflanzen und Bienen gibt es ein Geben und Nehmen: die Pflanzen brauchen die Bienen zur Vermehrung, die Bienen bedienen sich bei den Pflanzen, um an Nektar zu kommen. Gäbe es keine Bienen mehr, wären regionale Obst- und Gemüsesorten nur halb so groß.
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